Autor: Deutsche Gefäßliga e.V.

Kaffee ist neben Wasser das Lieblingsgetränk der Menschen in Deutschland. Rund acht von zehn Erwachsenen (79 Prozent) trinken täglich oder mehrmals pro Woche Kaffee, wie eine Befragung der Techniker Krankenkasse zeigt. Bei den über 60-Jährigen sind dies sogar mehr als neun von zehn Befragten (91 Prozent). Am häufigsten grei­fen die Menschen aller Altersgruppen allerdings zu Wasser. 92 Prozent gaben an, Wasser täglich oder mehr­mals die Woche zu trinken. Mit deutlichem Abstand folgen auf der Beliebtheitsskala über alle Altersgruppen hinweg Tee (49 Prozent), Milch beziehungsweise Milchmixgetränke (35 Prozent) sowie Fruchtsaft und Fruchtsaftschorlen (28 Prozent). Die Zahlen stammen aus der TK-Ernährungsstudie, für die…

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Prävention kann in unterschiedlichen Lebensbereichen die Gesundheit der Menschen fördern. Die Mög­lichkeiten, die die Gesundheitsförderung hat, sind dabei lange nicht ausgeschöpft. Das wurde auf der Statuskonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung: gemeinsam weiterentwickeln und gestalten“ der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) deutlich, die anlässlich des 70-jährigen Verbandsjubiläums stattfand. Positive Effekte auf die menschliche Gesundheit kann Prävention dabei zum Beispiel in den Bereichen Bewe­gungsförderung, Klimaschutz und psychische Gesundheit haben. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Gesundheit sind vielen Menschen nicht bekannt. Hier werden entweder 150 Minuten ausdauerorientierte Bewegung mit moderater Intensität oder 75 Minuten mit hoher Intensität empfohlen, zu­dem zwei Tage Muskelkräftigung. Ärmere…

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Eine salzarme Diät kann bei Menschen im mittleren Lebensalter den Blutdruck senken. Die Wirkung trat in einer experimen­tellen Studie innerhalb einer Woche auf. Sie war unabhängig davon, ob die Teilnehmenden eine Hypertonie oder einen normalen Blutdruck hatten und ob sie Blutdrucksenker ein­nahmen oder nicht. Die Ergebnisse wurden im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2023; DOI: 10.1001/jama.2023.2365) publiziert. Der zu hohe Salzkonsum gehört zu den wichtigsten Ursachen für eine Hypertonie, wobei das Natrium im Koch­salz der entscheidende Faktor ist. Einer Erhebung des «Institute for Health Metrics and Evaluation» in den USA schätzt, dass weltweit jedes Jahr 1,89 Millionen Menschen an den Folgen eines zu hohen Salzkonsums…

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Am Mittwoch, den 20. November 2024 findet um 15.00 Uhr unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Ort: PAN-Klinik am Neumarkt, Zeppelinstr. 1 in 50667 Köln (Kleiner Konferenzraum – 4. Etage). Die Tagesordnung können Sie hier einsehen: Einladung Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung für 20.11.2024. Wenn Sie selbst nicht persönlich an der Mitgliederversammlung teilnehmen können, so haben Sie die Möglichkeit, Ihr Stimmrecht in der Mitgliederversammlung durch eine Stimmübertragung auszuüben. Nutzen Sie hierzu diese Vorlage:    Stimmübertragung Mitglieder 20.11.2024Auf der Mitgliederversammlung werden wir über eine neue Satzung sprechen. Zur Vorbereitung finden Sie beiliegend die bislang gültige Satzung sowie den neuen Satzungsentwurf.Satzung aktuell  Satzungsentwurf 2024

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Dr. Christoph Kalka im Interview mit Bild am Sonntag (Veröffentlichung vom 11. Februar 2024) In ihrem Gesundheitsspecial vom 11. Februar 2024 hat sich die Bild am Sonntag mit der Ateriosklerose auseinandergesetzt. Redakteurin Dagmar Metzger hat im Rahmen ihres mehrseitigen Beitrags den Präsidenten der Deutschen Gefäßliga e.V., Dr. Christoph Kalka interviewt. Den Artikel können Sie hier lesen.

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Die Portfoliodiät, die in randomisierten Studien das LDL-Cholesterin kurzfristig ähnlich stark ge­senkt hat wie Lovastatin, könnte Erwachsene langfristig vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Die Ana­lyse von drei prospektiven Beobachtungsstudien in Circulation  ermittelt einen signifikanten Rückgang von koronaren Herzkrankheiten, Schlaganfällen und der Gesamtzahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Portfoliodiät wurde von dem Ernährungswissenschaftler David Jenkins an der Universität Toronto ent­wickelt, um den Cholesterinspiegel im Blut allein durch eine Umstellung der Ernährung zu senken. Die Diät rät zur Vermeidung von Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren und Cho­lesterin und empfiehlt pflanzliche Proteine ​​(Hülsenfrüchte, insbesondere Soja), Ballaststoffe (Hafer, Gerste, Flohsamen, Okra, Auberginen, Beeren, Äpfel und Zitrusfrüchte)…

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Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. kritisiert, dass in Deutschland noch immer viele PatientInnen mit einer kritischen Ischämie ohne vorherige, leitliniengerechte Diagnostik und Therapie amputiert werden. Hier gilt es zum Wohle der PatientInnen aufzuklären. Eine kürzlich im European Journal of Vascular and Endovascular Surgery veröffentlichte Studie von Makowski et al. (1) vom Universitätsklinikum Münster zeigt anhand von ca. 40.000 ischämie-bedingten Amputationen der AOK-Versicherten, dass etwa ein Drittel aller Amputationen auf dem Boden einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) durchgeführt wurden, ohne dass ein vorheriger Revaskularisationsversuch zwecks Bein-Erhalt unternommen wurde. Bei 22% der Amputationen erfolgte noch nicht einmal…

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Das diabetische Fußsyndrom(DFS), auch Diabetesfuß genannt, ist eine gefürchtete Komplikation bei Diabetes, die Schätzungen zufolge bis zu zehn von 1oo Diabetikern betreffen kann. Was sollten Gefährdete über Ursachen wissen? Wie sieht eine Behandlung aus? Und vor allem: Was kann vorbeugend getan werden? Was ist der diabetische Fuß und wo liegen die Ursachen? Der diabetische Fuß ist eine schwere Langzeitkomplikation bei Patienten mit Diabetes. Zum diabetischen Fußsyndrom zählen alle Verletzungen der Haut unterhalb des Knies, etwa Entzündungen der Haut oder nicht heilende Wunden. Eine zentrale Rolle spielen dabei Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen in den Füßen und Unterschenkeln, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte…

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Mehr als die Hälfte der Menschen über 60 haben zu hohen Blutdruck. Etwa ein Drittel der Betroffenen weiß nichts davon – mit schlimmen Folgen. Worauf muss man achten? Er tut nicht weh, man spürt ihn nicht und erkannt wird Bluthochdruck (Hypertonie) oft erst nach Jahren. Die Häufigkeit steigt mit dem Lebensalter. Die Wände der grossen Arterien werden mit dem Alter steifer und die kleinen Blutgefässe enger. Aufgrund dieser Veränderungen muss das Herz eine größere Kraft aufbringen, um das Blut durch den Körper zu pumpen. Besonders gefährdet sind Frauen und Manner über 60 Jahre. Bis erste Symptome auftreten, können Jahre oder…

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Eine Thrombose, ein Blutgerinnsel in einer Vene, kann jeden ereilen, ob jung oder alt. Sie ist tückisch, da ihre Anzeichen nicht immer eindeutig zu erkennen sind. Und sie kann lebensgefährlich werden, wenn es als Folge zu einer Lungenembolie, einem Blutgerinnsel in der Lunge, kommen sollte. Thrombosen kommen am häufigsten in den Bein- und Beckenvenen vor, aber auch in den Arm-, den Bauch- und Kopfvenen, allerdings viel seltener. Schon vor ca. 150 Jahren erkannte und beschrieb Prof. Rudolf Virchow die 3 Ursachen der Thromboseentstehung, die bis heute Gültigkeit haben. So entstehen Thrombosen Erstens entstehen Thrombose dort, wo die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes…

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