Drucken

WELT-THROMBOSE-TAG 2018

Schriftgröße:

Der diesjährige Weltthrombosetag hat am 12. Oktober 2018 in Berlin stattgefunden.

"Tumor und Thrombose - Optimierung der Patientenversorgung"

Führende Fachgesellschaften, die Deutsche Gefäßliga und Partner aus der Industrie engagieren sich gemeinsam und bilden ein Expertennetzwerk für Thrombose und Lungenembolie. Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie e. V. (DGA) hat 2014 das Aktionsbündnis Thrombose ins Leben gerufen.

Akionsbündnis

Das Bündnis initiierte eine Aufklärungskampagne, um auf die Risiken von Venenthrombose und Lungenembolie hinzuweisen.

Sie soll das öffentliche Bewusstsein für Prävention, Diagnose und Therapie schärfen. Damit weniger Menschen durch die Folgen einer Thrombose sterben.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und der Deutschen Gefäßliga wurde anlässlich des WELT-THROMBOSE-TAGES 2018 auf die Risiken in der aktuellen Versorgungssituation in Deutschland aufmerksam gemacht.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn unterstützt die Aktivitäten des Aktionsbündnis Thrombose: „Viele Menschen unterschätzen das Risiko einer Thrombose. Deshalb ist mehr Aufklärung über Entstehung und Möglichkeiten der Vorbeugung und Therapie sehr wichtig. Das „Aktionsbündnis Thrombose“ trägt mit vielfältigen Aktivitäten dazu bei, die Menschen auf die Gefahren einer Thrombose aufmerksam zu machen. Ich freue mich, dass ich durch die Übernahme der Schirmherrschaft für den Welt-Thrombose-Tag 2018 dieses Anliegen unterstützen kann.“

Weitere Informationen:

Website Aktionsbündnis Thrombose

Factsheet Aktionsbündnis Thrombose (PDF)

Pressemitteilung (PDF)

https://www.facebook.com/DeutscheGesellschaftAngiologie

https://www.youtube.com/watch?v=vu4plzIAbng&feature=youtu.be

 

Drucken

Tickende Zeitbombe „Bauchaortenaneurysma" 

Schriftgröße:

Ultraschall-Screening für Männer über 65 Jahre ab sofort Kassenleistung

Berlin, Februar 2018 - Seit Beginn des Jahres haben gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren Anspruch auf ein einmaliges Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) begrüßt diese Entscheidung, da insbesondere Männer in diesem Alter ein erhöhtes Risiko für diese gefährliche und häufig unerkannte Erkrankung aufweisen. Die Fachgesellschaft fordert jedoch, auch Frauen sowie Patienten ab 55 Jahren mit einem besonderen Risikoprofil wie etwa Diabetes oder Rauchen einzubeziehen. An einem Bauchaortenaneurysma erkranken etwa vier bis acht Prozent aller Männer über 65 Jahren. Dabei ist die Früherkennung ausschlag-gebend dafür, ob der Patient diesen Vorfall überlebt.

Denn bei einer Aussackung des größten Gefäßes im Bauchraum bleibt der Patient zunächst meist beschwerdefrei. „Wenn die Bauchaorta infolge der Aussackung reißt, kann der Betroffene innerhalb kürzester Zeit verbluten", warnt Professor Dr. med. Thomas Fischer, Leiter des Interdisziplinären Ultraschall-Zentrums des Instituts für Radiologie am Campus Charité Berlin-Mitte. Untersuchungen zeigen, dass nur etwa zehn Prozent der Patienten mit einem Riss in der Bauchaorta lebend im Krankenhaus ankommen. „Ein anderes Risiko besteht darin, dass infolge der Gefäßvergrößerung ein Blutgerinnsel zu Gefäßverschlüssen in den Beinen führen kann."Aufgrund dieser Gefahrenlage für viele Patienten begrüßt die DEGUM die Entscheidung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Männern über 65 eine Früherkennungsuntersuchung per Ultraschall zu gewähren. Im Zuge dessen kann ein Bauchaortenaneurysma schnell erkannt und operativ behandelt werden, um gefährliche Folgeschäden zu vermeiden. Dies kann mittels des Einsatzes einer Gefäßprothese oder in Einzelfällen mit einer Stent-Prothese erfolgen.  Das Screening soll im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung „Check-up 35“ einmalig erfolgen. Dies dürfen Hausärzte, Urologen, Internisten mit und ohne Schwerpunkt, Chirurgen und Radiologen durchführen. Hierfür sollten Untersucher eine nachweisbare Qualifikation haben, beispiels-weise ein DEGUM-Zertifikat der Stufe 1, empfiehlt Fischer, der auch stellvertretender Leiter der DEGUM-Sektion Radiologie ist. Denn es gehe nicht nur darum, den Durchmesser der Bauchaorta zu bestimmen, sondern auch einen Einriss oder ein Aneurysma des Gefäßes frühzeitig zu erkennen. Ärzte, die keine Genehmigung für eine Bauchaorten-Sonographie haben, können dennoch das Aufklärungsgespräch führen und dies separat mit den Krankenkassen abrechnen.   Auch wenn Männer häufiger von einem Bauchaortenaneurysma betroffen sind als Frauen, sollten letztere nach Ansicht der DEGUM auch von der Vorsorgeuntersuchung profitieren können – insbesondere Patientinnen mit erhöhtem Risiko wie Artheriosklerose.  „Es wäre insgesamt ratsam, Patienten mit einem besonderen Risikoprofil – beispielsweise bei Diabetes, Bluthochdruck, einer Fettstoffwechs-elerkrankung sowie starke Raucher ab dem 55. Lebensjahr – in das Vorsorgescreening einzuschließen“, sagt Professor Fischer.  

Beitrag der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin, www.degum.de 

Drucken

48. Jahrestagung

Schriftgröße:

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. findet vom

12.-14. September 2019 in Leipzig

statt.

Gleichzeitig findet auch der 3. DGA-Interventionskongress statt.

Veranstaltungsort:
Kongreßhalle Leipzig
Pfaffendorfer Str. 31

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Dierk Scheinert
PD Dr. med. Andrej Schmidt
Dr. med. Katja S. Mühlberg

Nähere Informationen unter www.angiologie2019.de und www.interventionskongress.de

 

Drucken

Studie zur pAVK (Schaufensterkrankheit) - Teilnehmer gesucht

Schriftgröße:

Um neue Erkenntnisse über die Behandlungsmöglichkeiten und Empfehlungen bei dieser Gefäßerkrankung zu gewinnen, führt die Abteilung Sportmedizin der Goethe Universität Frankfurt eine Studie durch. Bei der Studie werden bei den Teilnehmern an einem einmaligen Termin (30 - 45 Minuten) die Gewebeeigenschaften der Muskulatur des Ober- und Unterschenkels gemessen. Mit Ihrer Studien-Teilnahme können Sie einen Beitrag leisten zum besseren Verständnis von Bindegewebseigenschaften bei pAVK-Patienten. Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt der Universität.